Sonntag, 15. Juli 2012

Die Gesellschaftsfähigkeit von Sex ...oder...Machtübergabe?

Unsere Jugend tut mir leid, denn sie werden überschüttet mit der Hemmungslosigkeit und Veröffentlichung von der "schönsten Nebensache der Welt" und der Reiz des Entdeckens in einer liebevollen Beziehung geht ihnen vollkommen verloren. 


Überall werden sie mit Bildern, Worten und Taten konfrontiert, die ihnen signalisieren, dass Sex sich verkauft und eine Geschäftsgrundlage ist. Produkte verkaufen sich besser, wenn halbnackte Frauen in eindeutigen Posen das Produkt anpreisen. Twitter lebt von Schmuddeltweets, um den Teilnehmern einen Platz in der Rankingliste zu verschaffen. Längst geht es nicht mehr um witzige, spontane Wortspielereien, auch das "Versaute" buhlt um Sternchen... apropos... Stern, BILD und andere Magazine verkaufen sich besser mit "nackten" Tatsachen. Auf YouTube (und anderen Kanälen) tummelt sich der private Pornomarkt und die Prostituierten nennen sich jetzt Mädchen-WG ;-)) 


Alles gesellschaftsfähig - alles eine Geschäftsgrundlage. Doch ist das wirklich so? Kann ein Geschäft auf Basis von Gier und Lust überhaupt fair und gerecht ablaufen ohne das für einen dabei Nachteile entstehen und ein Ungleichgewicht erzeugt wird? 


Meiner Meinung nach geben die Menschen, die sich auf diese Geschäftsbasis einlassen, unbewusst die Macht über sich selbst dem anderen in die Hand. Und damit wird es unfair ... und das sollte in einer guten Gesellschaft, die für Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit steht, nicht gesellschaftsfähig sein. 


Was geben wir unseren Kindern damit an die Hand? Welchen Weg in ihre Zukunft bereiten wir ihnen? Was nehmen wir ihnen an wertvollen Gefühlen weg? Welche Wertmaßstäbe vermitteln wir Ihnen? 


Ja - ich mache mir Sorgen....

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